jährlicher Betrag
Eintrag in das Fachverzeichnis der Hypnospathie
Grundsätzlich kann sich jeder Hypnotiseur in das Fachverzeichnis der Hypnospathie eintragen.
Bei vorhandener DHI-Hypnoseausbildung ist keine weitere Unterweisung notwendig. Fremdausgebildete können fallweise online oder in Präsenz in Hypnospathie ausgebildet werden.
Für alle Angemeldeten gelten verbindlich die nachfolgenden Ethikgrundsätze. Bei gemeldeten Verstößen gegen diese Ethikgrundsätze oder gegen sonstige rechtliche Belange kann der Eintrag ohne Angabe von Gründen entzogen werden. Über eine Aufnahme, Ablehnung oder einen potenziellen Entzug eines Eintrags entscheidet final allein der Entwickler Lars Gutzeit.
Die Ethikgrundsätze der Hypnospathie
1.) Der Hypnotiseur ist der Mediator zwischen dem Unterbewussten und dem Bewussten
Er sucht gemeinsam mit dem Klienten in Trance nach Lösungen, die sowohl das Unbewusste als auch das Bewusste als bessere Lösung tolerieren können. Der Hypnotiseur unterlässt dabei Machtgehabe und Dominanzgehabe, arbeitet klientenzentriert und ist stets an Lösungen für den Klienten interessiert. Er stellt das Wohl des Klienten in den Vordergrund seiner Arbeit – nicht sein Ego.
2.) Der Klient geht freiwillig in seine Trance
Also ohne Showeffekte und ohne machtvolles Gehabe. Der Klient findet mit verbaler Unterstützung den für den jeweiligen Tag passenden Trance-Level.
Der Hypnospath weiß, dass jeder Mensch problemlos in Trance geführt werden kann, wenn das Bewusste und das Unbewusste dies zulassen. Er weiß zugleich, dass je nach Thema oder Klientenstimmung auch in einer flacheren Trance gearbeitet werden kann, und respektiert die Schutzfunktion der Psyche, nicht immer auf Zuruf in Trance zu gehen.
Der übliche, angestrebte Trancetiefgang liegt im mittleren Bereich, sodass der Klient seinen Sitzungsverlauf mitbekommt und sich typischerweise daran erinnern kann.
3.) Der Hypnospath schlüpft nicht in die Rolle des Beraters
Der Klient wird in Trance sein eigener Berater. Der Hypnospath gibt keine Lösungen vor, sondern lässt die Lösungen beim Klienten selbst entstehen. Er unterstützt im Zweifel mit sinnvollen Alternativfragen, die jedoch keine Lösung manipulieren, sondern lediglich der Grobfindung dienen.
Alle Wahrheiten für den Klienten entstehen somit ausschließlich beim Klienten selbst.
a) Jegliche eigene Meinung oder eigene Wertigkeit bleibt beim Hypnotiseur. Es werden also nicht wahllos Kalendersprüche verankert.
b) Es gibt keine „Ratschläge“ oder Empfehlungen für den weiteren Weg, die nicht zuvor vom Klienten selbst erkannt wurden und für ihn als stimmig erscheinen.
4.) Die Schluss-Suggestion wurde in der jeweiligen Sitzung erarbeitet
Da fertige Texte dazu neigen können, unpassende oder unehrliche Inhalte zu transportieren, soll die maßgebliche Suggestion zuvor vom Klienten erarbeitet worden sein. Andernfalls kommen nur allgemeingültige Suggestionen ohne näheren Bezug infrage.
Ausnahmen können Sitzungen sein, in denen vorher definiert wurde, welche Suggestion gesetzt werden soll. Diese muss dann aber in der Sitzung auf Stimmigkeit in Trance überprüft werden.
5.) Das Wissen aus der Sitzung bleibt für beide Seiten vertraulich
Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen bleiben alle Informationen für beide Seiten vertraulich und dürfen nicht veröffentlicht oder gepostet werden. Bei Fragen sollen bevorzugt die kostenlose Hotline des Deutschen Hypnoseinstituts oder der E-Mail-Support kontaktiert werden.
Das Publizieren von Fragen über öffentliche Social-Media-Gruppen beinhaltet immer die Gefahr der Wiedererkennbarkeit der betreffenden Person. Solche Beiträge wirken auf Klienten häufig erschreckend und sollen daher nicht stattfinden.
Am Praxistelefon werden keinerlei Informationen zu Klienten oder deren Terminen herausgegeben. Alle Informationen werden fünf Jahre aufbewahrt und gesetzeskonform gespeichert. Klientendaten gehören nicht außerhalb von Deutschland gespeichert – also weder auf das private Handy noch in einen Kalender, der beispielsweise in Amerika gehostet ist.
6.) Der Hypnotiseur ist stets an schnellen und dauerhaften Erfolgen interessiert
Dieser Anspruch sichert eine hohe Weiterempfehlungsquote und macht Freude an der Arbeit.
Der Hypnospath strebt den maximal möglichen Erfolg in kurzer Zeit an.
7.) Einwandfreies Führungszeugnis
Der sich in das Hypnospathie-Verzeichnis eintragende Hypnotiseur versichert an Eides statt, keinerlei Einträge im Führungszeugnis zu haben, die sich auf einen kriminellen Umgang mit Mitmenschen beziehen – insbesondere nicht im Bereich Sexualstraftaten oder Kinderschädigungen.
8.) In einer Hypnospathie-Praxis gibt es kein ausgeprägtes Cross-Selling
Der Verkauf von beispielsweise Versicherungen, Staubsaugern oder Küchenmaschinen hat in einer Hypnospathie-Praxis nichts zu suchen und muss gegebenenfalls separat genehmigt sein.
9.) Grundsätzlich kann und darf in einer Hypnospathie-Praxis auch mit klassischen Hypnoseelementen gearbeitet werden
Der Klient muss dies ausdrücklich wünschen. Es ist schriftlich festzuhalten, dass er nicht die humanistischen Möglichkeiten der Hypnose nutzen möchte und sich der Erfolg dadurch unter Umständen später einstellen könnte.
10.) Hypnospathie definiert, dass Hypnosen idealerweise in einer Praxis in Präsenz stattfinden sollten
Die Gefahren, die sich aus Onlinehypnose ergeben können, sind auch unter den Do’s und Don’ts der Hypnose auf Hypnospathie.de veröffentlicht. Selbst wenn sich kein Hypnospath in der Nähe befindet, können Anfahrten durchaus sinnvoll sein – gegebenenfalls auch in Form von zwei Terminen à zwei Stunden mit Übernachtung, um am zweiten Tag zu prüfen, wie online gegebenenfalls weiter am Thema gearbeitet werden kann.
Abschließende Hinweise
Das Verzeichnis wird derzeit vom DHI gehostet und verwaltet.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Alle Praxen handeln unter eigener Verantwortung. Ein Aufzeigen von Ethikverstößen gemäß Hypnospathie kann zum Verweis aus dem Verzeichnis führen.
Mit dem Bestellen wird bestätigt, dass die Datenschutzhinweise gelesen wurden und die Verarbeitung der Angaben zur Bearbeitung der Anfrage akzeptiert wird.
Mit dem Bestellen wird außerdem bestätigt, dass die öffentliche Veröffentlichung der freigegebenen Profildaten im Hypnospathie-Verzeichnis gewünscht ist.
Ebenso wird mit dem Bestellen anerkannt, dass die ergänzenden Regelungen zum Verzeichnisdienst in den AGB sowie die Ethikgrundsätze der Hypnospathie gelten.
Mit diesem Produkt werden Logos und unterstützende Materialien zum Sichtbarmachen der Eintragung zur Verfügung gestellt.